Sonntag, 8. März 2015

11 Dinge, die ich vor der Entbindung noch erledigen will (muss?)


Die Zeit rast plötzlich- es sind jetzt noch gute 10 Wochen bis zum geplanten Termin. Und obwohl ich eigentlich Zeit hätte, komme ich trotzdem zu gar nichts. Einerseits sind es Dinge, mit denen ich mich nicht beschäftigen *will* - aber irgendwann muss- und dann gibt es auch ein paar Sachen, die ich einfach noch gerne vor der Entbindung machen würde.
Deshalb hier meine To-do-List:
1) Essen gehen
Ich liebe es, essen zu gehen, von daher fällt dieser Punkt eindeutig unter "Das will ich gerne noch machen". Und zwar noch möglichst oft. Wenn die Yetin da ist, wird dies nämlich dank mangelnden potentiellen Babysitter erstmal eine längere Zeit nicht der Fall sein.

2) Behördenkram erledigen
Und da weiß ich noch gar nicht, was überhaupt. Vaterschafts-und Sorgerechtsanerkennung haben wir ja bereits gemacht, aber die Anträge für den Mutterschutz und dann Eltern- und Kindergeld fehlen noch. Wobei ich auch noch nicht weiß, wann und wo letztere beantragt werden...da muss ich mich also erstmal noch schlau machen. Und ob sonst noch irgendwas zu beantragen ist...

3) Diverse Bücher lesen
Das mutiert momentan eher zum "Muss" als zum "Ich will". Ich habe nämlich einige Bücher gekauft, die ich vorgeburtlich eigentlich gerne lesen würde, aber wo ich mich einfach nicht aufraffen kann: da wären z.B. das Hypnobirthing-Buch (welches ich endlich angefangen habe und vermutlich nicht zu Ende schaffe), dann ein Buch rund um Babypflege,- entwicklung,-ernährung etc. (ja, ich habe momentan noch keine Ahnung von NICHTS!), des weiteren warten "Babyjahre" und noch ein anderes aufs Gelesen werden. Mal schauen, ob das pränatal noch etwas wird...

4) Babyausstattung kaufen
Einiges haben wir ja schon, gerade auch Klamotten. Nun fehlen aber noch einige Sachen, mit denen ich mich bislang gar nicht gerne befasst habe, weil das ja fast Wissenschaften für sich sind. Das geht bei so Kleinigkeiten wie Flaschen und Schnuller (Form? Größe? Marke? Material?....) los und endet bei den "technischen" Sachen wie Babyphone oder Wahl der Isofix-Base. Dazwischen stehen dann die ganzen Sachen wie Stillkissen, Babymatratze und 1000 andere Dinge, wo ich mich nicht entscheiden kann, was hier das "beste" ist (und auch keine Lust habe, mich diesbezüglich zu belesen...). MUSS zwingend noch vor der Geburt erledigt werden.

5) Friseur
Ein eher angenehmes Thema für den Wohlfühlfaktor. Ich weiß nicht, ob das nun hormonell bedingt ist, aber nachdem ich jetzt exakt 3,5 Wochen glücklich mit meinem Bob war, ist er nun (natürlich von einen Tag auf den anderen) vieeel zu lang und sitzt nicht mehr. Deshalb habe ich gerade noch einen Termin außer der Reihe ausgemacht (mein Friseur hat mich dankenswerterweise für übernächste Woche dazwischen geschoben), denn die Haare müssen nun noch kürzer. Frauen halt. Somit habe ich pränatal nun noch 2 Friseurtermine- bei den langen Haaren hat es alle 4 Monate gereicht :)

6) Babyzimmer einrichten
Kein zwingendes Muss und natürlich auch abhängig davon, ob die Möbel überhaupt noch rechtzeitig kommen.Ich bin trotzdem gerade im Nestbautrieb und das ist nun etwas, das ich tatsächlich gerne machen würde. Obwohl ich eigentlich immer noch der Meinung bin, dass ein Baby kein eigenes Zimmer braucht. Aber auch hier wieder die Hormone...

7) Vorkochen
Hmm, das hatte ich zumind. geplant. Allerdings sieht es in der Realität so aus, dass ich meistens was schnelles, frisches koche. Das Schnippeln von Gemüse dauert dann max. 10 Minuten, währenddessen kochen Nudeln oder Reis- alles in allem viel schneller, als etwas Eingefrorenes zum Auftauen braucht mit wirklich überschaubarer Arbeitszeit. Nun weiß ich gar nicht, was ich zum Tiefkühlen vorkochen könnte, habe aber bislang immerhin schon mal Curryreste, selbst gemachte Erdnußsauce und Chili (hmm, in der Stillzeit?!?:O) eingefroren. Mal sehen, ob ich noch etwas finde, das sich zum Vorkochen eignet.

8) Pediküre
Wieder eher ein kleiner Luxus- ich hasse es nämlich, meine Nägel zu pflegen. Da bietet sich der Bauch natürlich als gute Ausrede an, dies nun zu umgehen- auch wenn ich bislang meine Zehennägel noch selbst lackieren konnte. Wenn er aber tatsächlich im Weg ist, werde ich mir eine Pedi gönnen.

9) Kliniktasche packen
Hätte ich fast vergessen- ist aber dringend nötig. Da kann ich mir auch gleich Gedanken machen, was da nun alles rein muss und parallel dazu meine Kindle noch mit einigen Büchern bevorraten.

10) Geburtsvorbereitungs- und Säuglingspflegekurs
Last bust not least: ersterer ist gebucht und beginnt Mitte März, ist also sozusagen schon abgehakt ;-). Der Säuglingspflegekurs ist eigentlich eher eine 2stündige Infoveranstaltung, wo einem die Grundgriffe fürs Wickeln, Baden etc. beigebracht werden. Das lernt man wahrscheinlich instinktiv, aber da ich noch *nie* ein Baby gewickelt oder gebadet habe und auch von der ganzen sonstigen Materie keine Ahnung habe, wollen Herr M. (ihm geht es genauso) und ich das doch gerne machen. Da müsste ich uns allerdings allmählich mal anmelden, weil es nur noch 2 solche Veranstaltungen vor dem EET gibt!

11) Bauchshooting
Das hätte ich nun auch beinahe vergessen- will ich aber unbedingt machen lassen. Nach längeren Überlegungen vermutlich professionell- wir werden sehen.

So, das waren die Dinge, die mir nun spontan eingefallen sind. Habe ich noch etwas vergessen? Oder gibt es noch Empfehlungen von Euch, deren Erledigung vorgeburtlich sinnvoll wäre?

Kommentare:

  1. Liebe Manati,
    arbeite alles Schritt für Schritt ab. Essen gehen und Bücher lesen kannst Du noch kurz vor der Geburt, wenn Du nicht mehr so mobil bist und eh nur noch wartest. Formularkram würde ich unbedingt vorbereiten. Ich hatte alles bis auf den Namen und das Geburtsdatum meiner Kinder ausgefüllt und kopiert. Das war super, weil dafür nach der Geburt wirklich keine Nerven da sind. Du kannst Dir die Formulare einfach aus dem Netz runterladen und dann nach der Geburt per Post an die entsprechenden Ämter schicken. Adressen raussuchen und Briefumschläge vorbereiten. Kindergeld kannst Du sofort beantragen, wenn die Geburtsurkunde da ist (ca. 1 Woche). Elterngeld geht erst später, wenn die Bescheinigung für das Mutterschaftsgeld der Krankenkasse da ist. Bei Deiner Krankenkasse wird das Kind mitversichert, da kannst Du Dir vorher auch schon einen Antrag runterladen. Falls ihr Geburtskarten machen wollt, würde ich auch schon soviel wie möglich vorbereiten (Sprüche und Anbieter raussuchen bzw. Papier kaufen und alles schon am PC soweit fertig machen, Umschläge vorschreiben). Was das Essen betrifft: Nummern von Lieferservices raussuchen bzw. Besucher bitten, etwas Warmes mitzubringen. Mit manchen Babys hat man nicht mal die Zeit, was Eingefrorenes aufzuwärmen. Für die technischen Käufe, lass das doch Deinen Mann übernehmen (z.B. Isofix Base). Die haben daran Freude;)
    Liebe Grüße!

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    1. Liebe Frühlingskindermama,
      vielen Dank für deine Tipps! Und gut, dass du das mit der Krankenversicherung ansprichst, das hätte ich jetzt fast vergessen. Es scheint nämlich so zu sein, dass mein Freund (privat versichert und Mehrverdiener) die Kleine dann zwangsläufig bei sich auch privat mitversichern muss, während ich gesetzlich bin- aber da muss ich mich nochmal informieren. Und auch die Karten sind ein super Hinweis- danke!
      Nur das mit den technischen Sachen bleibt trotzdem an mir hängen- ganz männeruntypisch interessiert das meinen Freund Null, da ist es der schnellere Weg, wenn ich mich selbst informiere :/
      GLG

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  2. Lustig, ich habe mir fast diesselben Dinge vorgenommen; nur den Behördenkram habe ich auf die Zeit danach geschoben - vieles lässt sich leider erst nach der Geburt erledigen, zumindest in Österreich.

    immerlauter.net

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    1. Ja, ich habe festgestellt, dass man hier in D auch vieles erst nachgeburtlich beantragen kann. Trotzdem habe ich die Anträge schon mal ausgedruckt und werde sie soweit wie möglich auch vorab ausfüllen -bis auf das Geburtsdatum :)- denn teilweise sind diese Dinge echt riesig und je mehr ich jetzt noch erledigen kann, umso besser.

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  3. Schon krass, ich erinnere mich gerade auch daran, wie meine To-Do-Listen gefühlt immer länger wurden, je näher der Entbindungstermin rückte. Ständig schwirrte mir irgendetwas im Kopf herum, das ich noch erledigen wollte/musste :D Aber naja, hat ja auch alles seinen Sinn, die Hauptsache ist nur, dass man sich dabei noch die nötige Ruhe gönnt, damit man Kraft tanken kann für die Entbindung und die Zeit danach :) Das habe ich manchmal zu wenig beachtet glaube ich :D

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    1. Ich habe auch den Eindruck, dass es jeden Tag mehr statt weniger wird- und ich kann nicht entspannen, wenn ich weiß, was ich noch alles zu tun hätte :S Allerdings komme ich trotzdem kaum in die Gänge *argh*

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