Sonntag, 17. Juli 2016

Schlaf ist ein A...loch

Ich habe fast täglich Kontakt mit Freundinnen, die mir erzählen, dass ihr 15monatiges Kind schon seit Monaten durchschläft und gerade eine schlechte Phase hat: es wacht momentan tatsächlich einmal pro Nacht auf, aber schläft dann immerhin noch bis um 8 in der Früh durch. Seit abends um 7. Wenn ich so etwas höre, werde ich tatsächlich leicht grün vor Neid. Ich gönne es den Leuten. Trotzdem komme ich mir leicht verhöhnt vor, wenn sich jemand tatsächlich beschwert, dass das Kind *momentan* ein Mal (EIN MAL!!!) nächtlich kurz aufwacht. Oder dass sich die Mama abends 10 Minuten zum Kind legen muss, damit es einschläft.  Vorher wurde es ins Bett gesteckt, die Tür von außen zugemacht und gut wars. Nun geht das nicht mehr und es ist ja so einschränkend, sich kurz daneben zu legen.Grrrr!

Es kommt mir mit unseren Schlafproblemen oft so vor, als ob nur wir davon betroffen wären und alle anderen Kinder in dem Alter längst problemlos Ein- und Durchschlafen. Dabei sollen laut Statistiken der Großteil der Kleinkinder noch mind. 1x nächtlich wach werden oder wollen nicht einschlafen.
Nur wo sind denn diese ganzen Kids, wenn hier angeblich alle schon längst so toll schlafen?

Unsere "Schlafkarriere"
Die ersten 4 Monate waren diesbezüglich traumhaft, Lilly ist problemlos fast überall eingeschlafen. Das war dann schlagartig vorbei, in Zeiten der Schreiphase hat sie trotz sämtlicher Beruhigungsversuche mehr oder weniger in den Schlaf geschrien, bei uns auf dem Arm. Davon war aber nur der Schlaf tagsüber betroffen, abends ging es relativ komplikationslos ohne Weinen, nur mit Dasitzen und streicheln oder singen, von 5 Minuten bis zu einer halben Stunde war alles drinnen.
Als die Schreiphase vorbei war, war das Einschlafen am Tag immer noch die Achillesferse. Es ging nur in Bewegung, am besten in einem Bett mit Rädern, das in Orkanstärke 10 geschüttelt wird. Wir haben 1000 andere Dinge probiert- erfolglos. Dann eben Bett rütteln, oftmals eine halbe Stunde oder länger- auch wenn die Maus hundemüde war.
Als Lilly dann 1 Jahr war, wurde es schlimmer. Einschlafen tagsüber ging GAR nicht mehr im Bett oder auf dem Arm, es gab sofort wieder Dauergebrüll. Das einzige was funktionierte war Kinderwagen oder MaxiCosi. So ist es bis heute. Allerdings kommt nun das Problem hinzu, das Madame manchmal nicht in den Sitz oder Wagen möchte und davon fetzt oder sich schreiend raus windet. Trotzdem sind dies die beiden einzigen Möglichkeiten, sie am Tag in den Schlaf zu bringen.

Ja, und was abends so problemlos war, geht auch seit über 2 Monaten nicht mehr. Ein Geweine jeden Abend von einer Stunde oder mehr, egal wie müde, egal wie lange die Wachphase vorher war. Sie mag auch nicht auf den Arm oder in den Wagen, sie möchte ins Bett und ist da aber so überdreht, dass sie irgendwann nur noch untröstlich weint, ja regelrecht brüllt. Ich kann nicht viel mehr tun, als einfach nur bei ihr zu sein. Mittlerweile hat es sich wieder etwas gebessert, aber das Einschlafen ist trotzdem sehr langwierig und nervenaufreibend.

Ja, und der Nachtschlaf ist seit jeher durch mehrmaliges Trinken unterbrochen. Dies liegt natürlich v.a. an Lillys Eßproblemen tagsüber und hier ist keine Änderung in Sicht. Positiv zu vermerken ist aber, dass sie nach der Flasche meist ganz schnell ohne weiteres Zutun einschläft. Und da gebe ich lieber kurz etwas zu Trinken, denn wir kennen auch andere Nächte: ein komplett unberuhigbares Kind, das dann 1 oder 2 Stunden weint und nicht schlafen kann. Zum Glück kommen diese nicht allzu oft vor, aber wenn dann ist die restliche Nacht auch für mich gelaufen, weil irgendwann bin ich einfach hellwach.


Was wir alles probiert haben
Ich vermute so ziemlich alles. Ich habe wohl sämtliche Bücher gelesen, die irgendwie mit Schlaf zu tun haben- bis auf den traurigen Ferber- Klassiker. Hilfreich waren sie im Endeffekt alle nicht, wenn auch stellenweise wissenswerte Dinge drin standen wie Schlafphasen oder Schlaffenster etc. Die "Methoden" haben aber allesamt nicht funktioniert.

"Gängige" Beruhigungsmethoden
Das, was man intuitiv macht- Tragen, Körpernähe, Streicheln, Flüstern, Singen etc. Geht alles nicht. Lilly windet sich brüllend vom Arm oder schlägt unsere Hände weg. Sie braucht Nähe, aber mit Abstand- sprich, sie sieht uns, aber Anfassen ist kontraproduktiv. So etwas wie gemeinsam hinlegen geht GAR nicht. Entweder sie turnt nur rum oder brüllt sofort.  Hingegen ist Bewegung hilfreich- aber nix mit sanft schaukeln oder so, sondern richtig mit Action. Auch hier ist der Arm nicht mehr angesagt und was früher noch ab und an auf dem Pezziball ging ist auch passé: am besten funktioniert immer noch das geschüttelte Bett. Mittlerweile haben wir uns gebraucht sog. "bed rockers" gekauft- Federfüße zum Dranschrauben ans Bettchen, damit das Schütteln leichter geht und es mehr "schwingt". Dies hat Lilly anfangs allerdings mit einem Trampolin verwechselt und fand es unglaublich spaßig, mitzuhüpfen und sich ständig umzuschmeißen.

Rhythmus und fester Tagesablauf
Irgendwann haben wir begonnen, einen Rhythmus mit festen Essens- und Schlafenszeiten einzuführen; natürlich angelehnt an ihre natürlichen Müdigkeitsphasen. Wir haben das ganze 3 Monate durchgezogen. Erfolglos. Ansonsten haben wir von Anfang an generell einen recht geregelten Tagesablauf, aber die Fixierung auf bestimmte Zeiten ist bei uns leider nutzlos.

Variation der Wachphasenlänge 
Die häufigste Empfehlung ist, das Kind früher oder eben später ins Bett zu bringen, da es entweder nicht müde genug oder schon zu müde ist. Klingt plausibel, NUR: Lilly braucht generell ewig zum Einschlafen, egal ob die Wachphase seit dem Tagesschlaf 4 oder 9 Stunden gedauert hat. Wir haben alle möglichen Varianten probiert, konsequent und über längeren Zeiträume, auch den Tagschlaf betreffend. Leider hat sich nichts geändert: Einschlafen is a ass.  

Schlafprotokolle 
Finde ich durchaus sinnvoll zur Ermittlung des Schlafbedarfs und im Abstand von einigen Monaten mache ich auch immer wieder über 1-2 Wochen welche. Hierbei ist letztendlich heraus gekommen, dass Lilly einen mickrigen Schlafbedarf hat. Nachts ca. 9-10 Stunden, tagsüber nochmal ein Schlaf mit etwa 1-1,5h (oder alternativ 2 mit je ca. 40 Minuten). Mittlerweile geht sie sehr spät ins Bett, meist so gegen halb 10 oder 10, damit sie nicht mitten in der Nacht aufstehen will.

Rituale 
Seit Lilly ein paar Wochen alt ist, haben wir ein Einschlafritual. Dies musste in letzter Zeit geändert werden, da wir festgestellt haben, dass Lilly auf Musik (auch beruhigende, in diesem Fall die Spieluhr) nur noch aufgedrehter wird und ständig zu tanzen anfängt. Ansonsten legt sie augenscheinlich sehr wenig Wert auf ein Ritual, denn auch Abänderungen in der Reihenfolge oder das komplette Weglassen stören sie nicht im geringsten. Ebensowenig wie die Einführung eines anderen Rituals hilfreich war.

Solche Dinge wie Ändern der Schlafsituation durch Umstellen des Bettes, anderes Bett, anderes Zimmer etc. erwähne ich nur am Rande, wir haben uns glaube ich durch alles durchprobiert was irgendwie halbwegs plausibel klang, sind im Zuge dessen auch bei einem Osteopath gelandet-alles erfolglos. 

Unsere aktuelle Situation
Wie oben erwähnt, geht tagsüber zuhause schlafen gar nicht. Also time ich es so, dass Lilly etwa 4 Stunden nach dem Aufstehen entweder im Wagen sitzt oder im MaxiCosi und wir fahren vom Einkaufen oder von Besuchen nach Hause. Das ist für alle beteiligten die angenehmste und nervenschonendste Methode (und ich horte durch beinahe tägliches shoppen jede Menge unnützen Kram...).

Dann schläft die Maus etwa 1-1,5 Stunden und powert anschließend bis abends durch- hier sind es i.d.R. nochmal so 7-9 Stunden Wachphase zzgl. Einschlafzeit die durchschnittlich auch noch eine halbe bis eine Stunde beträgt.
Neu ist, dass sie nun explizit von Herrn M. ins Bett gebracht werden möchte, das ging das letzte halbe Jahr über GAR nicht mehr. Jetzt will sie mich nicht mehr dabei haben und ich bin nach anfänglicher Irritation heilfroh, denn diese Situation ist nervenzehrend.

Es ist durchaus besser, als es noch vor wenigen Wochen war, es treten zwar immer wieder Weinanfälle auf, aber nur noch seltenst eine unberuhigbare Brüllattacke. Einschlafhilfe: the rocking bed.

Nachts trinkt Lilly i.d.R. 2-3x und schläft danach meist sofort wieder ein. (Ich erinnere mich auch mit Grauen an lange Phasen, wo sie jede Stunde im Schlaf kurz geschrien hat....oder auch stundenlanges Weinen mitten in der Nacht und nichts hilft...zum Glück momentan nicht aktuell).
Gegen früh wird Madame dann meist sehr unruhig, da weint sie oft alle 10 Minuten im Schlaf oder ist hundemüde und sitzt im Bett, bereit zum Aufstehen. Da ist es nun an uns, sie nochmal irgendwie in den Schlaf zu kriegen, denn ihr fehlen hier noch 2-3 Stunden Schlaf und die Laune ist dementsprechend. Auch hier wird wieder das Bett gerockt, ge-schhhhhhh-t oder die Flasche angeboten.

Was uns geholfen hat 
Es gibt genau eine Sache, die für uns hilfreich war: Akzeptanz. 
Da hat Hr. M. mir schon immer was voraus und ich tue mir wahnsinnig schwer, eine unbefriedigende Situation zu akzeptieren, ohne sie optimieren zu wollen. Aber hier musste ich nach Monaten des Lösungssuchens kapitulieren: Lilly ist keine Lehrbuch-Baby. Was möglicherweise bei vielen anderen hilft, funktioniert bei uns nicht. Wo empfohlen wird, dass man abends jegliche Aufregung vermeiden soll, ist es bei uns effektiver, wenn Lilly Action bis zum sprichwörtlichen Umfallen hat und auch noch direkt vorm Schlafen  stundenlang in der Gegend rumfetzt. Ansonsten macht sie dies ohnehin nur im Bett, und zwar egal wie sehr sie sich am Tag ausgepowert hat. Ich weiß nicht, wo die Kleine diese Energie hernimmt.

Was ich aber eigentlich sagen möchte: es ist, wie es ist. Ich bin nicht unbedingt glücklich darüber, aber ich kann es nicht ändern und das haben wir wahrlich versucht. Ich finde schlimm, dass einen oft das Gefühl suggeriert wird, dass man als Eltern versagt, wenn das Kind schlecht schläft. Bzw. wenn Eltern es als ihren Verdienst hinstellen, dass ihr Kind so toll schläft. Natürlich kann man da stolz sein, aber es ist kein Verdienst. Es gibt eben gute und schlechte Schläfer. 

Und so dankbar ich für jeden ernstgemeinten Tipp bin; ich hasse es, wenn dieser in einem missionarischen Eifer als der heilige Gral dargeboten und mir unterstellt wird, ich würde etwas falsch machen, wenn es nicht klappt.
Wie gesagt, die Situation ist anstrengend, aber es hat sich etwas gebessert und ich bin fest davon überzeugt, dass auch Lilly irgendwann einmal von ganz alleine einschlafen wird und dann auch nicht mehr nachts dauernd eine pipeline braucht. Irgendwann.

Und was mir noch, wenn auch in geringerem Maße, geholfen hat ist die Intuition. Das Ding, das ich fast schon verloren geglaubt hatte vor lauter Ratgebern und headlinern mit "Machen Sie das bloß nicht" (Mein Lieblingszitat: "Führen Sie von Anfang an keine aufwendige Einschlafhilfe ein". Schön und gut, nur: hatten diese Autoren schon jemals ein Schreibaby? Denn dann tut man ALLES, auch wenn man sich sein Baby nachts umbinden und von Baum zu Baum hüpfen würde, wäre dies erfolgsversprechend).
So, und ebenjene Intuition sagt mir, dass mein Kind eben kein Baby ist, das einen festen Zeitplan braucht und das nicht mit den optimalen 5-6 Stunden Wachphasen vorm Nachtschlaf zurechtkommt, schon agr nicht in Ruhe. Also läuft hier jetzt wieder weniger nach der Uhr, als vielmehr nach Gefühl. Und wenn Lilly mal wieder eine Stunde lang unberuhigbar schreit trotz Müdigkeit, dann begehen wir den allerschlimmsten Fehler laut Ratgeber und nehmen sie wieder raus. Break. 10 Minuten später startet der neue Versuch.

Die Ursachen
Im Grunde genommen lässt es sich auf ein Problem runterreduzieren: Lilly kann nicht abschalten. Sie sucht dauernd nach neuen Reizen, saugt alles gierig in sich auf, ist neugierig ohne Ende. Dies war auch schon das Problem mit 4 Monaten, als die Schreiattacken los gingen. Damals haben wir noch versucht, die Reize auf ein Minimum zu reduzieren. Dies geht mittlerweile gar nicht mehr, Lilly langweilt sich schnell und braucht, fordert regelrecht, dauernd neuen Input, um nicht in frustriertes Wutgeheule auszubrechen. Hier die Balance zu finden ist nicht ganz einfach. Ob Lilly jetzt "nur" ein schwieriges Temperament hat, welches angeblich 5% der Babys besitzen oder ob es sich um eine manifeste Regulationsstörung handelt tut eigentlich nichts zur Sache, das Ergebnis ist das gleiche: diese Kinder können von alleine nicht richtig entspannen und zur Ruhe kommen.
Hier ist es an uns, schon im Alltag entspannende Situationen zu schaffen- und das ist bei einem Kind, das dauernd auf 180 ist und keine ruhige Minute hat, eine Sisyphusarbeit .

Kommentare:

  1. Sonja Daß DasFozzie@gmx.net18. Juli 2016 um 09:07

    Hallo,
    so ein "heilsamer" Bericht. Wir haben ja schon fast das Gefühl, wir sind die einzigen auf diesem Planeten, bei denen einschlafen...na sagen wir schwierig ist. (Auch Schreibaby; mittlerweile 3 Jahre alt, aber das abschalten bleibt die Schwierigkeit. Im Schnitt 1 Stunde Einschlafbegleitung.)
    Also einmal Balsam für die Seele.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke für deine Worte. Auch ich finde es beruhigend, solche Kommentare wie deine zu lesen, damit ich mir nicht so alleine vorkommen ;-)

      Löschen
  2. Liebe Manati,
    Ich kann dich absolut verstehen, auch wenn es uns aktuell gut mit dem Schlafen geht.
    Akzeptanz und ein bisschen Zeit für dich allein haben mir geholfen, durch schwierige Zeiten zu gehen.
    Alles Liebe
    Verena

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Verena,
      auch dir vielen Dank. Genau, die Zeit für mich selbst habe ich komplett vergessen zu erwähnen, dabei ist eine kleine Auszeit hin und wieder eine absolute Energiequelle.
      LG

      Löschen
  3. Liebe Manati,
    toll wie du den Alltag trotz dieser kraftraubenden Einschränkungen meisterst!

    Ich habe ein 7 Monate altes Baby was die ersten 4 Monate den ganzen Tag schrie als ob es gefoltert wird. Die Hoffnung das es einfach mal so aufhört, weicht eher der Erkenntnis das es nur anders wird aber nicht aufhört. Mein Alltag dreht sich fast nur um den Schlaf des Kindes. Alle 2-3 Stunden lege ich mich hin mit ihr- die einzig sichere Bank. Das ist aber schon ein Erfolg im Gegensatz zu noch vor zwei Monaten. Der Nachtschlaf is halbwegs ok und einschlafen im eigenen Bett geht meistens nach 20-30 Minuten Begleitung. Die ersten 1-2 Stunden Schlaf sind aber von einigen jammern nach Nuckel begleitet. Mehr als 10 Stunden schafft sie aber leider auch nicht.

    Dieses ständige überdreht sein und jammern, kreischen und weinen tagsüber raubt einem die Nerven. Wehmütig schaue ich auf Mütter die im Café sitzen und lesen während das Kind schläft trotz stehendem Wagen oder Eltern die im Restaurant essen während Baby mit den Füßen spielt. Sowenig wie diese Eltern meine Welt nachvollziehen können, kann ich deren Welt verstehen. Es sind völlig unterschiedliche Universen. Jeder kennt halt nur die eigenen Kinder und daraus resultierende Erfahrungen. Deshalb wird man oft von Bekannten als überempfindlich gesehen oder das man das Kind weltfremd erzieht und versteckt wenn man überall nur max. eine bis zwei Stunden bleibt. Die verstehen eben nicht, dass es Kinder gibt die man nicht einfach in den Wagen packen kann und die sofort schlafen während nebenbei die Grillparty tobt. Die wissen nicht, dass es Kinder gibt die ohrenbetäubend schreien wenn das Limit erreicht ist und sich nicht beruhigen ohne weiteres.

    Man hat schon alles gelesen und weiß ja was dem Kind fehlt: ein Puffer gegen die Reize und die Selbstregulation. Aber ein Mittel dagegen außer Zeit und das langsame Erlernen von Mechanismen gibt es scheinbar nicht:(
    Der Frühlingskindermama Blog sagt, dass es ab 4 besser wird. Ich hoffe trotzdem jeden Morgen auf ein kleines Wunder.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Du sprichst mir aus der Seele.
      Ich konnte mir das früher (als ich noch keine Kind hatte) auch nicht vorstellen, dachte auch, dass ich mich ganz relaxed mit dem Kinderwagen in eine Café setzen kann etc, aber nix da. Manche Kinder sind wohl einfach schwieriger oder anspruchsvoller als andere und der Alltag (gerade mit seinen "Banalitäten" wie z.B. Schlaf) ist sehr kräfteraubend. Seitdem Lilly begonnen hat sich hochzuziehen und dann zu laufen ist es tagsüber allerdings nicht mehr ganz so anstrengend (zumind. emotional, dafür bin ich körperlich in Daueraction ;-)), sie verfällt nicht mehr so oft in Wutgebrüll und ist generell zufriedener und ausgeglichener. Das Einschlafen ist parallel dazu allerdings schlimmer geworden- vermutlich weil sie trotz Müdigkeit am liebsten noch weiterlaufen würde und das Abschalten noch schwerer ist...
      Ich wünsche Euch auch alles, alles Liebe in dieser anstrengenden Zeit und viel Kraft und gute Nerven.

      Löschen
  4. Mein Sohn (2) braucht jeden Abend 2-3h bis er schläft. Es ist nervig und anstrengend.
    In den Krippenferien hatte er keinen Mittagsschlaf und ist zwischen 18 und 19 Uhr binnen 30min eingeschlafen.

    AntwortenLöschen

Ich freue mich über einen Kommentar von Euch!